Wissenswertes über Skoliose

Ab April 2018 NEU im Marchettischlössel in der Gumpendorfer Straße 95

Als Skoliose bezeichnet man eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule bei gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper.

Es gibt verschiedene Arten der Skoliose, welche unterschiedliche Erscheinungsformen hervorrufen.

In etwa 80% aller Fälle ist die Ursache unbekannt, d.h. diese Skoliosen sind „idiopathisch“. Bekannt ist allerdings, dass es eine familiäre Häufung gibt.

Mädchen sind im Verhältnis 4:1 häufiger betroffen als Burschen.

Bei einer Skoliose handelt es sich um eine progrediente, d.h. fortschreitende Erkrankung der Wirbelsäule. Daher ist die Therapie in jedem Stadium sinnvoll und hilfreich. Bei jüngeren PatientInnen wird versucht, das individuell mögliche Optimum an Aufrichtung zu erarbeiten, da die Wirbelsäule noch formbar ist. Bei älteren PatientInnen steht die Verhinderung der Krümmungszunahme sowie assoziierter Folgeerscheinungen (Schmerzen, Senkung des Atemvolumens, Belastung der inneren Organe) im Vordergrund.

Wie erkennt man Skoliose

Erkennen kann man eine Skoliose bei genauerer Betrachtung der Wirbelsäule. Im Idealfall ist die Wirbelsäule von hinten betrachtet gerade. Weicht sie von der geraden Mittellinie ab, könnte es sich um eine Skoliose handelnEin weiteres Erkennungsmerkmal ist der so genannteRippenbuckel„. Diesen erkennt man besonders gut bei einer weiten Vorbeugung des Oberkörpers mit herabhängenden Armen (Vorbeugeoder Adam-Bending-Test; siehe Bild oberhalb). Eine zweite Person betrachtet dabei den Rücken von hinten. Treten Asymmetrien des Rückens auf (ungleiche Höhen rechts und links neben der Wirbelsäule), sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.